Äpfel, die an einem Baum hängen
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Zehn Jahre Schulobstprogramm im Saarland – Umweltminister Jost: Wollen das Programm trotz gesunkener EU-Mittel nicht zurückfahren

Ab Montag, 9. September, erhalten rund 26.270 saarländische Kinder und Jugendliche in 233 Schulen und Kitas wieder frisches Obst und Gemüse. In den Genuss der kostenlosen Lieferungen kommen Grund- und Förderschulen, Kindertagesstätten sowie die 5. und 6. Klassen weiterführender Schulen.

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Das Programm startet bereits in sein zehntes Jahr und schreibt eine Erfolgsgeschichte. „Das Saarland war das erste Bundesland, das das EU-Schulobstprogramm als begleitende Maßnahme zur eigentlichen Schulverpflegung eingeführt hat. Und wir stellen mit Freude fest, dass sich das Programm bei uns nach wie vor großer Beliebtheit erfreut“, so Umweltminister Reinhold Jost.

Gegenüber dem vergangenen Schuljahr seien die EU-Zuweisungen erneut gesunken. Jost: „Es ist uns jedoch gelungen, diesen Fehlbetrag durch zusätzlich zur Verfügung gestellte Landesmittel aufzufangen und das Programm in der Größenordnung der letzten Jahre fortzuführen. Das ist gut angelegtes Geld. Ernährungsbildung ist uns wichtig.“
Zur Finanzierung des Programms stehen derzeit EU-Mittel in Höhe von rund 334.000 Euro und zusätzlich rund 626.000 Euro an Landesmitteln bereit. „In den letzten zehn Jahren hat das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz insge- samt über 6,7 Millionen Euro in eine gesundheitsförderliche Ernährung unserer Kinder investiert. Diesen Weg werden wird auch zukünftig weitergehen“, so Jost.

Die teilnehmenden Schulen und Kitas erhalten regelmäßig frisches Obst und Gemüse. Dabei wird auf Qualität, Vielfalt, Saisonalität und Regionalität der Produkte Wert gelegt. 20 Prozent der Ware stammt aus ökologischem Landbau, und die Äpfel sind – soweit lieferbar – aus saarländischer Erzeugung. Das EU-Schulobstprogramm wird seit 2009 im Saarland umgesetzt. Es finanziert sich aus EU-Mitteln und Landesmitteln. Das Programm wird fortlaufend evaluiert.

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