Umweltminister Jost überreicht Josef Diwo die Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt.
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Unermüdlicher Kämpfer für Natur- und Artenschutz – UN-Auszeichnung für Josef Diwo

Schafe haben es ihm angetan. Die Moorschnucke und das Deutsche Karakulschaf sind alte Nutztierrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Die Zucht dieser Schafrassen und ihr Einsatz auf ökologisch wertvollen Flächen sind Bestandteil eines Projektes mit dem beinahe lyrischen Titel „Innehalten – gegen das Artensterben und das Verstummen der Welt“, das Josef Diwo ins Leben gerufen hat.

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„Mit einer eigenen Zucht der Schafrassen Moorschnucke und Deutsches Karakulschaf leistet Diwo einen Beitrag zu ihrer Erhaltung. Des Weiteren arbeitet er an Pflege-, Landschaftsentwicklungs- und Beweidungskonzepten für ökologisch wertvolle Standorte.“ So begründete die Fachjury der UN-Dekade Biologische Vielfalt ihre Entscheidung, Josef Diwo für dieses Projekt und auch für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Umweltbildung  auszuzeichnen.
Die Ehrung übernahm Umweltminister Reinhold Jost. Nicht zum ersten Mal. 2017 verlieh der Minister dem Siersburger Landwirt bereits den UN-Umweltpreis.

„Josef Diwo wird nicht müde, für Natur- und Artenschutz und die Landwirtschaft einzutreten. Er organisiert Umwelttage, Ausstellungen, Exkursionen, um vor allem auch bei Kindern das Bewusstsein für eine intakte Natur zu wecken, mit viel Fachwissen die großen Zusammenhänge zu erklären. Menschen wie ihm verdanken wir viel. Weil sie mit ihrem Tun die Welt ein bisschen besser machen. Und vor allem weil sie andere mit ihrem nimmermüden Engagement und ihren Visionen mitreißen“, betont Jost.

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