Die Mitglieder des Bürgerprojektes und kommunalpolitischen Vertreter freuen sich über den von Umweltminister Reinhold Jost überreichten Zuwendungsbescheid.
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Schrott für den guten Zweck – Umweltministerium unterstützt Bürgerprojekt in Gresaubach mit 3.000 Euro

Das Gresaubacher Bürgerprojektes "Sammelsurium" setzt sich mit viel Engagement und Kreativität für die Dorfgemeinschaft ein. Diesen Einsatz fördert das Umweltministerium mit 3.000 €.

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Ist in Gresaubach Altmetall und Kabelschrott zu entsorgen, rücken „die Schrottis“ an. So werden die Mitglieder des Bürgerprojektes „Sammelsurium“ von den Dorfbewohnern liebevoll genannt. „Dieses Projekt zeigt, mit wieviel Kreativität sich die Gresaubacher Bürger für den guten Zweck und die Dorfgemeinschaft  einsetzen. Dieser Einfallsreichtum verdient unsere Anerkennung und Unterstützung“, so der für den ländlichen Raum zuständige Minister, Reinhold Jost. Bei seinem Besuch vor Ort hatte Jost einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3.000 Euro an den Bürgermeister der Stadt Lebach, Klauspeter Brill, überreicht.

 

„Sammelsurium“ ist ein Projekt von Bürgern für Bürger. Seit knapp zwei Jahren engagieren sich neun Gresaubacher ehrenamtlich in der Interessengemeinschaft.  In ihrer Freizeit entsorgen die rüstigen Rentner Altmetalle wie Eisen, Kupfer, Zink, Blei, Stahl, Aluminium und Kabelschrott – und das auf Abruf. Nicht mehr benötigte Altwaren werden vor Ort abgeholt und an einen zertifizierten Wertstoffhändler verkauft und später recycelt. Mit dem Erlös der veräußerten Wertstoffe werden Vereine mit sportlichem, sozialem oder kulturellem Engagement  sowie Projekte und Aktionen der Gemeinde finanziell unterstützt. „In Zeiten knapper Ressourcen wird auch das interessant, was mancher Müll nennt. Das gilt hier gleich doppelt. Einerseits werden durch das Recycling der Altmetalle wertvolle Rohstoffe in der industriellen Produktion gespart. Ganz nebenbei senkt das CO2-Emissionen und verringert den ökologischen Fußabdruck.  Andererseits werden mit dem Verkauf des Schrotts die knappen Vereinskassen aufgebessert und die Dorfentwicklung gefördert. Mehr Nachhaltigkeit geht nicht“, so Jost.