Bei strahlendem Sonnenschein überreichte Staatssekretär Krämer den Förderbescheid zur Sanierung der Mareinkapelle auf Höchsten.
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Hilfe nach dem Brandunglück – Umweltministerium fördert Instandsetzung der Marienkapelle auf Höchsten mit 71.500 Euro

Der verheerende Brand im vergangenen Sommer hat einen hohen Schaden an der Marienkapelle auf Höchsten verursacht. Finanzielle Hilfe für die Sanierung kommt nun vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

174 Views 29.03.2019

„Die Kapelle auf Höchsten ist ein wichtiges Kulturdenkmal und ein besonderer Ort für die Dorfgemeinschaft und die Menschen in der Region. Mit unserer finanziellen Unterstützung wollen wir dazu beitragen, dass die Wallfahrtsstätte so schnell wie möglich wieder für Pilger, aber auch für Ruhe suchende Wanderer zugänglich gemacht werden kann“, sagte Umweltstaatssekretär Roland Krämer bei seinem Besuch in Lebach-Steinbach. Für die Instandsetzungsarbeiten an der beschädigten Marienkapelle überreichte der Staatssekretär dem Lebacher  Bürgermeister Klauspeter Brill einen Zuwendungsbescheids über 71.500 Euro.

Mit dem Geld soll zum einen der zerstörte Innenraum der Kapelle wiederhergestellt werden. Hierzu sind umfassende Renovierungsarbeiten an den Wänden, Böden und Decken vorgesehen. Zum anderen steht die Sanierung der Gebäudehülle auf dem Plan. Dies betrifft neben der statischen Instandsetzung der Dach-und Gewölbekonstruktion auch die Renovierung der Kapellenfenster.

Für die Sanierung der Marienkapelle auf Höchsten wurden insgesamt rund 190.000 Euro veranschlagt. Land und Bund übernehmen 71.500 €. Die Fördersumme stammt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Dorfentwicklung. „Das Geld wird in Steinbach gut angelegt. Ein Dorf muss heute als Lebensort für alle Generationen attraktiv bleiben. Dazu gehört auch der Erhalt identitätsstiftender ländlicher Kulturgüter wie der bau- und kulturgeschichtlich bedeutsamen Marienkapelle auf Höchsten“, unterstrich Krämer.

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