Landwirtschaftsminister Reinhold Jost bei der Erdbeerernte
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Erdbeersaison im Saarland eröffnet – Jost: Obst und Gemüse aus heimischer Erzeugung schont die Umwelt und stärkt die regionale Wertschöpfung

Leuchtend rot, rund, herrlich duftend: im Saarland sind die ersten Erdbeeren reif. Da kann auch Landwirtschaftsminister Reinhold Jost, der am Montag die Erdbeer-saison im Saarland offiziell eröffnet hat, nicht widerstehen und muss zugreifen.

231 Views 29.04.2019

"Heutzutage wollen die Verbraucher wissen, woher ihre Lebensmittel kommen. Lebensmittel mit nachvollziehbarer Herkunft aus der Region werden aufgrund ihrer Qualität, Frische und ihrer umweltverträglichen Erzeugung geschätzt. Wer regionale Produkte konsumiert, unterstützt heimische Arbeitsplätze und die regionale Wertschöpfung, spart Ressourcen und lange Transportwege und schont so die Umwelt", wirbt Minister Jost für Obst und Gemüse aus saarländischer Erzeugung.

 

Eine Kombination aus Sortenauswahl, Standortwahl und Anbauverfahren ermöglicht im Saarland eine frühe Erdbeerernte. So können die Erdbeerliebhaber die süßen Früchtchen bereits Ende April genießen. Im Saarland werden auf einer Fläche von etwa zehn Hektar die frühreifenden Erdbeersorten in speziell entwickelten Folientunneln angepflanzt und mit mithilfe von Hummeln bestäubt. Weitere 50 Hektar saarländischer Boden werden für den Erdbeeranbau im Freiland bewirtschaftet. Erntefrisch gelangen die vollausgereiften Früchte an die Verkaufsstände, Hofläden und Wochenmärkte oder werden zum Selberpflücken angeboten. Aufgrund der regionalen Vermarktung und starken Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher haben die saarländischen Erzeuger keine Absatzprobleme.

 

„Regional bedeutet saisonal. Nur frisches, reif geerntetes Obst und Gemüse kann seinen vollen Geschmack entfalten“, weiß der Feinschmecker und Hobbykoch Jost. Die frisch gepflückten Erdbeeren genießt er am liebsten pur oder mit etwas Sahne.„Diese aromatischen Früchte sind so vielseitig. Egal, ob als Erdbeerkuchen zum Nachmittagskaffee oder beim Hauptgericht als grob gepfeffertes I-Tüpfelchen zum Steak.“