Weinlese am Klosterberg in Perl-Sehndorf, von links: Biowinzer Willi Ollinger, Minister Reinhold Jost und Alfred Hoffmann, Referatsleiter im Umweltministerium
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„Ein hervorragender Jahrgang“ – Umweltminister Jost bei der Weinlese auf dem Bioweingut Ollinger-Gelz

„Wenn’s so nass ist wie heute, färbt der Traubensaft die Hände wenigstens nicht“, erklärte ein Erntehelfer aufmunternd in Richtung der Neulinge. Am Montagmorgen war wieder Weinlese im Wingert der Biowinzer Willi und Simon Ollinger. Umweltminister Reinhold Jost gehörte zu den Helfern am regenfeuchten Klosterberg in Perl-Sehndorf.

23 Views 04.10.2019

Während er die Grauburgunder-Trauben erntete, informierten ihn der Senior- und der Junior-Chef des Bioweinguts Ollinger-Gelz über die Ertragsaussichten in diesem Jahr.

„Die Hitze war nicht so ein großes Problem, aber der Frost im Mai hat großen Schaden angerichtet. Beim Auxerrois ernten wir dieses Jahr nicht mal die Hälfte der sonst üblichen Menge“, so Simon Ollinger. Aber dafür sei die Qualität auch in diesem Jahr wieder „hervorragend“, so der Junior.

„Das Bioweingut Ollinger-Gelz gehört zu unseren Vorzeige-Ökobetrieben. Bio steht auch hier für Qualität und Überzeugung und für den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Natur“, betonte Jost. Das Interesse saarländischer Landwirte an ökologischem Wirtschaften wachse stetig. Jost: „Unsere Spitzenstellung im Ökolandbau haben wir weiter ausgebaut. 26 Landwirte im Saarland werden ab 2020 bei der Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung finanziell gefördert. Damit steigt die Zahl der Ökobetriebe auf 237. Rund 18,5 Prozent oder 14.400 ha der landwirtschaftlichen Fläche im Saarland wird ab 2020 nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. Das ist etwa das Doppelte des Bundesschnitts. Unser Ziel ist: eine Ökofläche von gut 25 Prozent bis zum Jahr 2025. Die dafür notwendigen Mittel sind eingeplant.“  

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