Umweltstaatssekretär Roland Krämer überreichte den Zuwendungsbescheid in Oberkirchen
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18.000 Euro für das Café Edelstein in Oberkirchen – Krämer: Mit Kreativität und Engagement das dörfliche Miteinander beleben

Egal ob Imkerverein, Frauengymnastikgruppe, Gospelchor oder Seniorenclub – die alte Schule im Freisener Ortsteil Oberkirchen ist seit einigen Jahren der Mittelpunkt des dörflichen Vereinslebens. Dazu gehört auch das Café Edelstein, das ehrenamtlich von den Vereinen betrieben wird. Um das Café Edelstein als Treffpunkt und Kommunikationsort zu stärken, soll der Außenbereich der alten Schule aufgewertet werden. Das Vorhaben wird vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit rund 18.000 Euro gefördert.

176 Views 30.04.2019

„Hier im Café Edelstein trifft man sich zu Kaffee und Kuchen, hier findet das Nachbarschaftsgrillen statt, und hier werden Pläne zur nachhaltigen Entwicklung des Dorfes geschmiedet. Für ein funktionierendes Vereins- und Gemeinschaftsleben sind solche sozialen Infrastrukturangebote und Treffpunkte von zentraler Bedeutung. Mit viel Kreativität und noch mehr ehrenamtlichem Engagement ist es der Vereinsgemeinschaft gelungen, den Verlust der örtlichen Gaststätten auszugleichen. Daher ist es uns eine Freude, die Dorfgemeinschaft bei ihren neuen Plänen zur Stärkung des sozialen Miteinanders unterstützen zu können“, so Umweltstaatssekretär Roland Krämer bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids an den Freisener Bürgermeister Karl Josef Scheer.

 

In alle Aktivitäten, Veranstaltungen und Vorbereitungen rund um das Café Edelstein sind neben den örtlichen Vereinen auch die ebenfalls in der alten Schule untergebrachten Flüchtlinge einbezogen. „Hier in Oberkirchen wird Gemeinschaft und soziales Miteinander noch groß geschrieben“, lobt Krämer das Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

 

Mit dem Geld soll der Außenbereich der Schule zu einem attraktiven Aufenthalts- und Kommunikationsbereich ausgebaut werden. Für die gemeinsamen Grillabende werden drei überdachte Grillplätze hergerichtet. Ein neuer Schuppen schafft ausreichend Stauraum für Stühle, Bänke und andere Utensilien. Eine zusätzliche Beleuchtung soll bis in die späten Abendstunden für ausreichend Licht sorgen. Zudem wird der Zugang zur alten Schule und zum Aufenthaltsbereich hinter dem Gebäude barrierefrei. „Um die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums zu erhalten, müssen wir alles daran setzen, dass unsere Dörfer als Lebens- und Erholungsraum für alle Generationen attraktiv bleiben. Abwechslungsreiche Freizeit- und Vereinsangebote beleben nicht nur das Miteinander im Dorf, sondern bilden die Basis, um junge Menschen und Familien für das Leben auf dem Land zu begeistern“, so Krämer.

 

Für die Maßnahme werden rund 27.000 Euro benötigt. Europäische Union, Land und Bund übernehmen 75 Prozent der Kosten. Die Fördersumme stammt aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) sowie der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Dorfentwicklung.

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