Kultusminister Ulrich Commerçon verleiht den Kunstpreis des Saarlandes an Christopher Ecker
Kerstin Krämer
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Minister Commerçon zeichnet den Autoren Christoph Ecker mit dem Kunstpreis des Saarlandes aus

Kultusminister Ulrich Commerçon überreicht heute in der Modernen Galerie den Kunstpreis des Saarlandes 2018 an den in Kiel lebenden saarländischen Autoren Christopher Ecker. „Christopher Ecker ist ein unermüdlicher zeitgemäßer Erzähler, dessen Romane auf wunderbare Weise Phantastik und philosophische Weltbetrachtung verbinden und dabei Wortwitz und den Sinn für das Realistische nicht vergessen“, würdigte Commerçon den Autor.

39 Views 31.10.2018

Die Jury des Kunstpreises begründete ihre im Mai getroffene Entscheidung damit, dass Ecker seit über zwei Jahrzehnten mit großer literarischer Ernsthaftigkeit ein Werk vor dem Erfahrungshintergrund seiner saarländischen Herkunft schaffe. „Der Autor verfügt über ein breites Repertoire unterschiedlicher Textgattungen. Sein Umgang mit Sprache und Form, ebenso spielerisch wie souverän, gepaart mit seinem Einfallsreichtum, macht sein Werk zum besonderen Leseerlebnis“, so die Jury.

 

Christopher Ecker, 1967 in Dudweiler geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Saarbrücken und Kiel. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker unterrichtet Christopher Ecker seit 2006 Deutsch und Philosophie an einem Gymnasium in der Nähe von Kiel.

 

Commerçon betont, dass literarische Arbeiten wie die Werke Eckers im Zeitalter der permanenten Reizüberflutung und Textverknappung durch die sozialen Netzwerke ein unverzichtbarer und ganz wesentlicher Bestandteil unseres kulturellen Lebens sind.

 

 

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Weitere literarische Auszeichnungen von Christopher Ecker:

1993 Förderpreis für Literatur der Stadt Saarbrücken

2005 Gustav-Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks für

die Erzählung „Kaninchen, Nashorn, Wombat und Qualle“

2008 Buch des Jahres 2007 für den Roman „Madonna“

2012 Hans-Bernhard-Schiff-Literaturpreis 2012 (Sonderpreis der Jury)

2015 Friedrich-Hebbel-Preis (insbesondere für seinen Roman

„Fahlmann“)

2017 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Landes Schleswig-

Holstein

 

Der Jury gehörten an:

Alfred Gulden (Kunstpreisträger des Jahres 1994)

Annemay Regler-Repplinger (Gustav-Regler-Archiv Merzig)

Rainer Petto (Kulturjournalist, Mitherausgeber von literaturland-saar.de)

Dr. Christine Hohnschopp (Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek) Prof. Dr. Sikander Singh (Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass).

 

Zum Kunstpreis

Der Kunstpreis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre abwechselnd in den Bereichen Bildende Kunst/Architektur, Musik und Literatur verliehen.

Er ist die höchste Auszeichnung, die das Saarland an Künstlerinnen und

Künstler vergibt.

 

Preisträgerinnen und Preisträger in der Sparte Literatur

1960 Gustav Regler

1966 Ludwig Harig

1972 Eugen Helmlé

1982 Felicitas Frischmuth

1988 Johannes Kühn

1994 Alfred Gulden

2000 Arnfrid Astel

2006 Sibylle Knauss

2012 Marie-Luise Scherer

2018 Christopher Ecker

Christopher Ecker ist ein unermüdlicher zeitgemäßer Erzähler, dessen Romane auf wunderbare Weise Phantastik und philosophische Weltbetrachtung verbinden und dabei Wortwitz und den Sinn für das Realistische nicht vergessen.

Kultusminister Ulrich Commerçon